Trittfrequenzsensor

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Gegen Langeweile beim Training hilft Abwechslung. Aus diesem Grund wechsle ich nicht nur die Sportart, sondern auch immer mal die Fahrräder. Der Unterschied von MTB und Rennrad ist ja recht deutlich. Unter anderem ist die Trittfrequenz beim Rennradfahren deutlich höher als beim MTB. Im allgemeinen sind beim Rennrad Werte von 90-110 Umdrehungen/Minute ideal. Das ist beim regelmäßigen Wechsel vom MTB zum Rennrad schon recht ungewohnt. Da die Wohlfühl- Trittfrequenz individuell unterschiedlich ist (bei mir 80-95 Umdrehungen pro Minute), hilft es mir die Trittfrequenz mittels Trittfrequenzsensor messen zu können, vor allem auch um ein Gefühl für diesen nicht ganz unwichtigen Wert zu bekommen.
Die Befestigung von Anbauteilen an einem Carbonrahmen ist ja nicht ganz unkritisch. Für das Treck Domane gibt es aber von Bontrager einen Trittfrequenzsensor welcher genau in die Aussparung der linken unteren Strebe passt. Dort ist auch ein Loch für die Befestigungsschraube. Der Anbau ist schnell gemacht. Neben dem Sensor muss noch ein Magnet in einem Gummiband über die Tretkurbel gezogen werden (Pedal vorher abschrauben). Die Übertragung der Werte erfolgt über ANT+ und wird daher auch vom Garmin Edge 830 erkannt und angezeigt. Neben der Trittfrequenz kann der Sensor auch die Geschwindigkeit ermitteln. Dafür muss noch ein weiterer Magnet an den Speichen befestigt werden. Diese Funktion nutze ich nicht, da mein Edge 830 die Geschwindigkeit per GPS ermittelt.
Der Sensor mit allem Zubehör für verschiedene Tretkurbeln kostet ca. 50 €, lässt sich schnell und einfach anbauen und verbindet sich problemlos mit dem Edge.

Zubehör für Garmin Edge

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Neben Herzfrequenzgurt und Trittfrequenzsensor gibt es für den Edge 830 auch eine Fernbedienung. Dieses kleine Teil ist wirklich praktisch um den Edge mit dem Daumen direkt vom Griff zu bedienen. Die Fernbedienung hat einen Durchmesser von ca. 3,5 cm, lässt sich mit verschiedenen Halterungen am Lenker des Fahrrades befestigen und verbindet sich über Bluetooth mit dem Edge. Es gibt drei Tasten, wovon eine frei belegbar ist. Manchmal sind es eben die kleinen Dinge, die das (Radfahrer)Leben leichter machen…

Es ist bestellt…

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Ich habe nun doch ein Rennrad bestellt. Nach dem Wochenende mit dem Testrad ist mir wieder einmal bewusst geworden, wie sehr mir das Training auf der Straße gefehlt hat.
Hier der Werbetext von Trek:

„Das Domane SL 6 ist ein Performance-Rennrad, das sowohl schnell als auch komfortabel ist. Es profitiert nicht nur von den straßenglättenden Vorteilen des OCLV Carbon-Rahmens mit vorderem und hinterem IsoSpeed, sondern überzeugt auch mit einem kompletten Shimano Ultegra-Antrieb, qualitativ hochwertigen Laufrädern und hydraulischen Scheibenbremsen für vertrauenerweckende Bremsleistung in allen Bedingungen. Es ist das richtige Rad, wenn Qualität, Komfort und Geschwindigkeit die wichtigsten Kriterien sind. Ein Carbonrad, das den harten Beanspruchungen von epischen Ganztagestouren und Rennen standhält“

Besser hätte ich es kaum ausdrücken können!

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Testbike

Ich bin ja schon längere Zeit auf der Suche nach einem Gravelbike als sinnvolle Kombination aus Renn- und Geländerad (leichtes Gelände). Mein MTB (TREK Fuel EX 5, 29″ – siehe Link ) ist zwar super im Gelände, mir fehlt aber wieder ein Rad für den Ritt auf der Straße. Sei einer Rücken- OP vor 3 Jahren hängt mein Rennrad  im Schlafzimmer über dem Bett (meine Frau hatte zumindest nichts dagegen!). Ein reiner Straßenrenner ist leider nicht mehr möglich (zu hart, Rennradgeometrie sorgt für eine zu starke Überdehnung der Wirbelsäule) . Zum Glück gibt es nun Gravelbikes, also Rennräder mit einer komfortableren Geometrie und leichten Dämpfung. Dies erreicht man durch etwas breitere Reifen und speziell bei TREK durch Entkopplung von Sattelrohr und Vorbau vom Rahmen (Iso Speed). Dies soll Unebenheiten auf der Straße und im leichten (!) Gelände wirksam glattbügeln.
Der Radhändler meines Vertrauens (www.fahrrad-eberhardt.de) hatte mir nun ein Testrad für ausgiebige Tests überlassen – Vielen Dank für diesen tollen Service!!!

Ich durfte dieses Wochenende ein TREK Domane SLR 700 mit SRAM über Straßen und durch leichtes Gelände jagen. Dieses Rad ist einfach unglaublich. Nach 3 Jahren wieder auf einem (diesmal komfortablen) Rennrad zu sitzen ist der Hammer. Ich wollte gar nicht mehr absteigen. Meine Frau fragte mich schon, mit wem ich in Zukunft zusammenleben wolle, mit ihr oder dem Rad….Frauen können sooo unsensibel sein!
Schade dass ich es am Montag wieder zurückgeben muss (das Rad!) aber es steht ja bald ein Kauf in Aussicht….

Da es verschiedene Systeme an Klickpedalen gibt, waren für den Test „normale“ Pedale am Rad.

Tschüß Polar

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In den letzten Wochen hatte ich meine Trainingscomputer (Laufuhr und Fahrradcomputer) von Polar auf Garmin umgestellt (Forerunner 945, Edge 830).
Warum der Wechsel?
In den letzten ca. 15 Jahren war Polar für mich das System der Wahl. Klar es gab zumindest zu Beginn auch kaum Alternativen. Ich hatte in dieser Zeit ungefähr alle 2 Jahre immer die jeweils neuste Laufuhr und vor ca. 3 Jahren zusätzlich den Radcomputer V650. Die kleineren Probleme mit den Geräten zur  jeweiligen Markteinführung  hatte ich immer akzeptiert, da das Gesamtkonzept von Polar irgendwie schlüssig war und auch wirklich immer besser wurde. Mit der Einführung der Vantage- Laufuhren hat Polar bei mir allerdings für große Frustration gesorgt. Zu Beginn war ich ja noch begeistert, im nachhinein und vor allem im Vergleich zur Forerunner 945 von Garmin hat sich das doch relativiert. Zum Verkaufsstart hatten die Vantage- Laufuhren kaum die grundlegendsten Funktionen. Diese wurden erst über einen Zeitraum von fast zwei Jahren in Häppchen als Updates nachgeliefert. Auch beim Polar Support hatte ich immer mehr das Gefühl als Kunde eher ein notwendiges Übel zu sein. Supportanfragen sind nur per E- Mail möglich, die Antwortmails trudelten dann schon mal erst Wochen später ein. Service ist das nicht! Bei Garmin kann man anrufen und mit echten Menschen solange sprechen, bis das Problem gelöst ist (sogar auf Deutsch).
Auch denke ich, dass Polar im Gegensatz zu Garmin einige Entwicklungen einfach verschlafen hat. Das betrifft vor allem das Thema Navigation. Braucht man Navigationsfunktionen auf einer Laufuhr? Jein! Spätestens beim Radcomputer aber ein klares Ja.
Die Navigation auf dem Edge 830 ist um Welten besser als auf dem Polar V650. Routingfunktion, die Möglichkeit spezielles OSM- Kartenmaterial auf dem Gerät zu installieren, umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten der Views, die Funktion gegen eigene schon gefahrene Trainingseinheiten als Simulation auf dem Gerät in Echtzeit antreten zu können und die Climb Pro- Funktion auf dem Edge 830 möchte ich nicht mehr missen (wie die Karten auf die Garmin Geräte kommen beschreibe ich mal in einem der nächsten Artikel).

Hier der Link zu einem umfangreichen Test des Edge 830.

In Sachen Navigation ist Garmin den Polargeräten also weit überlegen, bei den Trainingsfunktionen mindestens ebenbürtig.
Als Beispiel mal die Navigation auf der Laufuhr. Die Polar Vantage V hat zwar eine Navigationsfunktion, dort ist der Track im Gegensatz zur Forerunner 945 aber nur als Strich zu sehen. Auf der Garmin ist eine Karte hinterlegt.

Navigation Polar Vantage

Navigation Garmin Forerunner 945

Also Tschüß Polar…. Die Polar Laufuhren haben mich in den letzten Jahren sehr gut beim Training unterstützt, daher war es keine leichte Entscheidung.Es ist aber wenig sinnvoll Geräte unterschiedlicher Systeme zu nutzen. Zum Beispiel die Laufuhr von Polar und den Radcomputer von Garmin. Es sind in sich geschlossene Systeme, welche die Trainingsauswertungen über die Plattformen hinweg unmöglich machen. Das ist so ähnlich wie die Entscheidung für Apple oder Windows und IOS oder Android.