Fitnessarmband oder Sportuhr

Machen Fitnessarmbänder, Laufuhren und Co wirklich fit? Die Werbung verspricht ja so einiges: Schöne Menschen steigen in der Mittagspause oder am Feierabend in die Sportkleidung, laufen schnell mal eine Runde (Alternativ: Besuch im Fitnessstudio) und stellen danach beim Blick auf ihre Lauf(Sport)uhr erschöpft aber glücklich fest, dass sie total fit sind.

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Selber kochen

Gesund zu leben ist gar nicht so schwer. Viele Dinge lassen sich nämlich ganz einfach in das tägliche Leben integrieren. So z.B. mehr Bewegung:
Das Auto mal stehen lassen und Laufen, Treppen steigen statt Fahrstuhl, am Wochenende einen Spaziergang, bei dem man durchaus auch mal außer Atem kommen kann u.s.w.
Fitnesstracker helfen dabei das tägliche Ziel zu kennen, auszuwerten und damit nicht aus den Augen zu verlieren. Mit der Zeit wird man seinen Körper anders wahrnehmen. Bei den meisten ist dies dann auch der Einstieg um regelmäßig Sport zu treiben. Und: Wer Sport treibt, achtet im allgemeinen auch auf eine gesunde Ernährung.

Doch was ist eine gesunde Ernährung? Weniger Fleisch und Zucker und dafür mehr Obst, Gemüse und Ballaststoffe. Und sonst? Ein Blick in die Zutatenliste von verarbeiteten Lebensmitteln. Auch wenn dort nicht alle Zusatzstoffe angegeben werden müssen und wir nicht alle Stoffe kennen, gilt vor allem eins: Je länger die Liste, umso ungesünder. Besser ist es daher keine oder weniger verarbeitete Lebensmittel zu verwenden, das meiste kann man nämlich selber kochen. Das praktizieren wir nun schon seit Jahren und haben immer mal die Diskussionen mit Freunden und Bekannten ob der Aufwand des Selberkochens nicht viel höher ist, als  schnell mal eine Dose zu öffnen.
Ja, der Aufwand ist höher!

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Weser- Radweg 2019

Der Weserradweg ist geschafft. 536 km in 4 Tagen!

 

1.Tag.
Mit dem Zug nach Hann. Münden.
Start in Hann. Münden 10:00. Etappenziel: Bodenwerder (116 km).
Ein kurzer Anstieg vor Bad Karlshafen. Temperatur ca. 30°C, leichter Wind.

2. Tag.
Start Bodenwerder 8:00.
Etappenziel: Stolzenau (137 km).
Kurzer steiler Anstieg hinter Veltheim. Temperatur ca.38°C, leichter Wind. Diese Temperaturen erträgt man am besten auf dem Fahrrad.

 

 

3. Tag.
Start Stolzenau 8:00.
Etappenziel: Lemwerder (169 km).
Sehr schöne Strecke, deshalb auch etwas länger gefahren.
Temperatur erträgliche 25°C, aber starker Gegenwind ab Verden.

4.Tag.
Start in Lemwerder 8:00.
Etappenziel: Cuxhaven (114 km).
Von Blexen bis Bremerhaven mit Fähre.
Temperatur 20°C, auch wieder starker Gegenwind (z.T. Sturmböen Stärke 6). Da dieser Abschnitt direkt an der Küste entlang geht spürt man den Wind sehr direkt.

Windstärke 6, die Frisur hält...

Windstärke 6, die Frisur hält…

 

Zusammenfassung:
Ein sehr schöner Radweg, welcher wirklich perfekt ausgeschildert ist. Es war diesmal wieder eine sportliche Tour. Zwei Tage Aufwärmen,  zwei Tage Training am Limit. Vor allem wollte ich die Belastung bei hohen Temperaturen testen (38°C).

 

Sport bei hohen Temperaturen:
Auch wenn hohe Temperaturen gut für Muskeln, Sehnen und Gelenke sind, wird der Kreislauf deutlich mehr belastet. Außerdem verursacht das stärkere Schwitzen einen erhöhten Flüssigkeits- und Mineralverlust. Beides sollte nicht erst ausgeglichen werden, wenn die ersten Symptome (hoher Puls, verschwommenes Sichtfeld) auftreten.
Hohe Temperaturen erträgt man auf dem Fahrrad (auch lange Strecken) deutlich besser, als beim Lauftraining. Durch den Fahrtwind  hat man allerdings das Gefühl weniger zu Schwitzen. Daher ist es wichtig, schon vor dem ersten Durstgefühl und vor allem regelmäßig zu trinken. Spezielle isotonische Sportgetränke oder Getränke, welchen den angeblich verstärkten Magnesiumverlust ausgleichen sind nicht notwendig. Diese Getränke sind meist zu süß und verursachen bei hohem Verbrauch eher Magenprobleme.
Bei hohen Temperauren und starken Trainings- und Wettkampfbelastungen sollte man sowieso keine Experimente mit neuen Getränken und/oder Müsliriegeln machen, sondern nur dass zu sich nehmen, was man vorher selbst getestet und gut vertragen hat. Nicht jeder verträgt alles!
Mein Tipp: etwas Salz in normales kohlensäurefreies Mineralwasser, für den besseren Geschmack einen Spritzer (nicht mehr) Orangen- oder Gurkensaft. Je nach Temperatur und Belastung regelmäßig, alle 15 Minuten davon Trinken, so dass man auf ca. 0,5 – 0,75 Liter pro Stunde kommt.
Weitere Maßnahmen sind Funktionskleidung (Vermeidung von Wärmestau), Sonnenschutz (Sonnencreme) und Schutz des Kopfes vor langer Sonneneinstrahlung (Hut oder Helm beim Radfahren). Einen Marathon sollte man bei Temperaturen weit über 30°C dennoch nicht laufen!
Ich hatte am zweiten Tag ca. 6 Liter Wasser (mit Salz und Orangensaft) dabei und bin damit gut über die Runden gekommen. Auch am nächsten Tag hatte ich auf der langen Strecke (169 km) keine Probleme. Der letzte Tag war der härteste. Die Windböen von vorn, waren der sprichwörtliche Kampf mit den Elementen. Aber ich wollte es ja diesmal so…

Diesen Radweg werde ich sicher noch einmal fahren, mir dafür aber mehr Zeit nehmen.
Auffällig ist, dass fast nur noch E- Bikes/ Pedelecs unterwegs sind. Da diese sind sehr schnell sind und viele ältere Radler damit sichtbar überfordert sind, wird es immer enger auf den Radwegen…

Hier wie immer der Link zur Strecke: Weserradweg und einige Bilder.

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Planung Tour 2019

Spontan habe ich mich in diesem Jahr für den Weser- Radweg entschieden.
Für die 520 km von Hann. Münden nach Cuxhaven habe ich ca. 1 Woche Zeit, es wird also eine ruhige Tour. Die Vorbereitungen halten sich daher auch in Grenzen, ich kann also einfach losfahren…
Hier mal ein paar Bilder meiner „Ausrüstung“

Zum Vergrößern einfach in die Bilder klicken

 

In diesem Jahr habe ich mir zum Geburtstag einem neuen Fotoapparat gekauft. Ich hatte ja früher schon immer viel (analog) fotografiert.
Meine alte analoge Minolta 600si classic nutze ich aber nur sehr selten. Es gibt kaum noch Qualitätsfilmmaterial und die Entwicklung wird leider immer teurer.

Mit dem aufkommen der digitalen Fotografie war für mich der Reiz irgendwie weg, da jeder nur noch wahllos drauflosknipst.
Da ich aber wieder bewusster fotografieren will, sollte es auch  eine Kamera mit Profisteuerung, klassischem Handling, mechanischen Einstellrädern und qualitativ hochwertigem Sucher sein. Beim Objektiv ist mir eine hohe Lichtstärke  wichtiger als ein großer Brennweitenbereich. Die Canon G5X erfüllt alle diese Anforderungen (Objektiv: 8,8 mm – 36,8 mm / f 1:1,7 – 2,8) und soll der Neustart eines ehemaligen Hobbys sein. Wenn mir die Fotografie dann wieder richtig Spaß macht, ist die nächste auch wieder eine Systemkamera mit  Wechselobjektiven und es gibt dann natürlich auch Artikel zum Thema Fotografie auf diesem Blog.

Für das „Fotoshooting“ (Bilder oben) habe ich im Wohnzimmer zwei Tischdecken ausgebreitet und  die Ausrüstung darauf verteilt. Das Fahrrad habe ich dann auch noch aus dem Keller in das Wohnzimmer geholt und auf die Tischdecken gelegt. Meine Frau war zum Glück nicht da…
Hier mal die Bilder vor der Bearbeitung in Adobe.
Auch hier zur Vergrößerung einfach in die Bilder klicken.