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Braucht man zum Wandern ein  Navi?
Ja, die Vorteile erkennt man wenn man es benutzt! Ich hatte mir Ende letzten Jahres also das Garmin GPSmap 66s zugelegt.
Wie beim Fahrradcomputer (Edge 830) kann man auf dem GPSmap spezielle OSM- Karten installieren, eigene (am Rechner zusammengestellte) Routen/ Tracks an das Gerät übertragen aber auch direkt am Gerät ein Ziel eingeben und sich über die Routingfunktion zu Ziel leiten lassen. Dafür können entsprechende Filter gesetzt werden, damit abhängig von der Fortbewegungsart (Profil) wie zum Beispiel Wandern, Radfahren, Klettern, Skifahren u.s.w auch nur entsprechende Wander- oder Radwege in die Routenberechnung einbezogen werden.
Für mich ist aber der größte Vorteil, dass man in den GPS- Portalen (Wandermap.net, Komoot, Qutdooractive, Alltrails…) aus einem unendlichen Angebot an Strecken eigene Wanderungen zusammenstellen und an das Gerät übertragen kann. Die Streckensuche lässt sich nach Wandergebiet, Streckenlänge und Steigungen filtern. Neue, eigene mit dem Gerät aufgezeichnete Strecken lassen sich auf den Portalen auch ablegen und stehen damit anderen zur Verfügung.

All das funktioniert im Prinzip auch mit einem Smartphone. Im Gegensatz dazu ist ein Wandernavi aber robuster, der Akku hält länger, die Navigation ist zuverlässiger (bessere Antenne, mehr Satellitensysteme), das Display ist besser ablesbar, es hat einen barometrischen Höhenmesser und einen Dreiachsenkompass.
Ich war bisher nicht unbedingt der Wanderer, welcher neue Strecken oder Wandergebiete entdecken wollte. Nun wandere ich auch in mir unbekannten Gebieten. Zumindest verlaufen kann ich mich dort nun nicht mehr. Mit dem GPSmap 66s habe ich mich bewusst für ein Gerät mit Tasten entschieden (also ohne Touchscreen), das ermöglicht nähmlich auch die Bedienung bei starken Regen und im Winter mit Handschuhen. Die Bedienung selber erfordert etwas Einarbeitung, folgt aber dem Konzept aller Geräte von Garmin.