Gesund zu leben ist gar nicht so schwer. Viele Dinge lassen sich nämlich ganz einfach in das tägliche Leben integrieren. So z.B. mehr Bewegung:
Das Auto mal stehen lassen und Laufen, Treppen steigen statt Fahrstuhl, am Wochenende einen Spaziergang, bei dem man durchaus auch mal außer Atem kommen kann u.s.w.
Fitnesstracker helfen dabei das tägliche Ziel zu kennen, auszuwerten und damit nicht aus den Augen zu verlieren. Mit der Zeit wird man seinen Körper anders wahrnehmen. Bei den meisten ist dies dann auch der Einstieg um regelmäßig Sport zu treiben. Und: Wer Sport treibt, achtet im allgemeinen auch auf eine gesunde Ernährung.

Doch was ist eine gesunde Ernährung? Weniger Fleisch und Zucker und dafür mehr Obst, Gemüse und Ballaststoffe. Und sonst? Ein Blick in die Zutatenliste von verarbeiteten Lebensmitteln. Auch wenn dort nicht alle Zusatzstoffe angegeben werden müssen und wir nicht alle Stoffe kennen, gilt vor allem eins: Je länger die Liste, umso ungesünder. Besser ist es daher keine oder weniger verarbeitete Lebensmittel zu verwenden, das meiste kann man nämlich selber kochen. Das praktizieren wir nun schon seit Jahren und haben immer mal die Diskussionen mit Freunden und Bekannten ob der Aufwand des Selberkochens nicht viel höher ist, als  schnell mal eine Dose zu öffnen.
Ja, der Aufwand ist höher!

Das beginnt bereits beim Einkauf. Wenn wir schon selber kochen, möchten wir frische Lebensmittel, welche möglichst aus der Region kommen. Ist das teurer? Ja… etwas.
Kostet selber kochen mehr Zeit? Ja…etwas. Aber nicht immer. Manchmal kochen wir mehr und essen davon öfter (siehe Irish Stew) oder nehmen Reste in Gläsern mit an die Arbeit und haben dann dort ein gesundes Mittagessen.
Der Aufwand ist also höher…etwas.
Seit wir mehr selber kochen gehen wir aber auch viel bewusster mit Lebensmitteln um, werfen kaum noch Lebensmittel weg, probieren neue Rezepte und Zutaten und unterstützen damit auch Lebensmittelproduzenten in der Region. Unser Geschmack ist über die Zeit viel sensibler geworden, wir schmecken nun die einzelnen Zutaten mehr heraus. Eine tolle Erfahrung! Klar ist es etwas teurer aber: Was ist uns eine gesunde Ernährung wert? Durch die „Geiz ist geil“- Mentalität werden auf Dauer alle, Verbraucher und Produzenten, verlieren.
Ich hätte auch nie gedacht, dass selber kochen Spaß macht und Gemüse schnippeln Stress abbauen kann.

Was fehlt noch? Töpfe, Herd, Messer und Schneidbrett (siehe auch Beitrag). Wer aus dem Messerkauf eine Wissenschaft machen will, kann das gerne tun. Eigendlich ist es aber ganz einfach:
Gute Messer müssen vor allem scharf und stabil sein. Eine Grundausstattung aus großem Kochmesser, Gemüse-oder Schälmesser und Filetiermesser reicht meist völlig aus. Klar, mit guten Messern kann man nicht automatisch gut Kochen, es macht aber mehr Spaß. Gute Messer kosten viel, halten aber dafür auch viele Jahre.
Das ist wie mit den Töpfen. Unsere Kochtöpfe haben wir nun seit fast 20 Jahren! Diese Profitöpfe waren damals (Schweine)- teuer. Wenn ich aber so sehe wie oft manche unserer Bekannten in den letzten Jahren neue Töpfe gekauft haben, weil bei den „alten“ der Boden verzogen, die Griffe defekt, angebranntes nicht mehr zu entfernen und die Teflon Beschichtung total zerkratzt war, haben wir letztendlich eine Menge Geld gespart.

 

 

 

 

 

 

Hier meine Empfehlung für ein Kochmesser:
Chroma P18 Type 301. Klingenlänge 20 cm. Das Messer liegt erstaunlich gut in der Hand, ist stabil, lässt sich gut reinigen und nachschärfen. Es kostet so um die 110 €. Ich nutze dieses Messer seit ein paar Wochen und es ist jeden Euro wert!
Wer dieses Messer bestellt, sollte gleich eine Packung Wundpflaster mitbestellen denn dieses Messer ist extrem scharf! Hier hilft nur üben, üben, üben….