Irgendetwas fehlt ja immer oder wurde gerade aufgebraucht. Aber auch wenn wir häufig neue Getreide- und Ölsorten ausprobieren, ist ein Grundstock in unserem „Rohstofflager“ immer vorhanden:
Haferflocken, Dinkelflocken, Hirse, Hirseflocken, Dinkelkleie, Weizenkleie, Leinsamen, Buchweizen, Quinoaflocken, geröstetes Süßlupinenmehl, Avocadoöl. Manchmal tummeln sich noch Amaranth, Gerstenflocken, Chiasamen und Tsampa (geröstetes Gerstenmehl) darunter.

Fast alle diese Zutaten verwenden wir als Porridge, als Zutat für selber gemachte Energieriegel, püriert mit Mandelmilch und Nüssen als Getränk, zum Bestreuen von Jogurts und, und , und… Viele Getreide kann man roh essen. Manche, wie z.B. Hirse und Buchweizen, müssen gekocht werden. Wer bewusst genießt, wird feststellen, dass jede Getreideart ihren eigenen Geschmack hat (süß, nussig, deftig). Meine Favoriten sind Dinkel und Buchweizen, welche einen ausgeprägt nussigen Geschmack haben. Kleie besteht vor allem aus dem Keimling und den Randschichten des Korns und ist besonders Ballast- und Nährstoffreich. Kleie darf  nicht erhitzt werden und sollten immer mit ausreichend Flüssigkeit zu sich genommen werden.
Als schnelle und dennoch langanhaltende Energiezufuhr vor und während einer anstrengenden Trainingseinheit eignet sich besonders ein Porridge aus Haferflocken mit Nüssen, Kakao, Chiasamen und Datteln. Eine ordentliche Portion davon ca. 1 Stunde vor dem Training und den Rest verdünnt als Getränk für die Fahrradflasche gibt Kraft für mehrere Stunden.

Da in unserer Küche viele Gläser und Tüten mit Getreidesorten rumstehen, fühlen sich einige unserer Gäste veranlasst uns ständig vegane Kochbücher zu schenken. Danke dafür, wir haben dort schon viele leckere Gerichte gefunden und auch gekocht. Ein „normales“ Kochbuch wäre aber auch mal wieder schön. Eier, Käse und Fleisch liegen nähmlich auch immer mal auf unserem Teller…