In der dunklen Jahreszeit (so von Dezember bis März) fühle ich mich oft wie ein Bär im Winterschlafmodus. Am liebsten würde ich dann mit einem Buch an der warmen Heizung liegen und weiter gar nichts tun. Da ich zur Zeit etwas lädiert bin, verstärkt sich dieses Gefühl sogar noch. Aber es hilft ja alles nichts. Arbeiten muss nun mal sein und damit der Blick auf den Schrittzähler (Polar M400) nicht gar zu sehr frustriert, weil durch das fehlende Training nicht mal die 100% geschafft werden, muss ich mir eben etwas einfallen lassen.
Eine Idee wäre ja, dass Geburtsdatum in den Einstellungen der Polar zu verändern. Einfach 30 Jahre älter machen und die 100% sind schon erreicht, wenn ich die Zeitung aus dem Briefkasten geholt habe.
…mache ich natürlich nicht (das mit den Einstellungen), es gibt ja Möglichkeiten um wenigstens die täglichen 10.000 Schritte zu schaffen (auch wenn man ein Büromensch ist).

  1. Bewusst Umwege gehen (Man lernt seine Umgebung völlig neu kennen).
  2. In der Stadt das Auto stehen lassen (mache ich schon).
  3. Statt Rolltreppe und Fahrstuhl die Treppe benutzen (mache ich meistens auch).
  4. Mit dem Rad zur Arbeit fahren (ist leider nicht immer möglich).
  5. Im Job den Kollegen nicht anrufen, sondern hingehen (verbessert die Kommunikation).
  6. eine Station früher aussteigen (Nahverkehr).
  7. Zu Fuß zum Einkaufen gehen. Benötigt man mehr, geht man eben mehrmals (das kostet schon mehr Überwindung).
  8. Am Wochenende wandern. Auch bei schlechtem Wetter! (macht sogar richtig Spaß).
  9. Und, und, und…

Aber vielleicht sollte man ja in dieser Jahreszeit auch alles etwas ruhiger ablaufen lassen. Deshalb schläft der Bär im Winter nämlich auch…