Eigentlich ist es egal, zu welcher Tageszeit man läuft. Wichtig ist, dass man sich gut dabei fühlt. Lange Läufe absolviere ich am liebsten am späten Nachmittag, dann bin ich meist schon in Bewegung und kann über den Tag meine Ernährung ganz gut darauf ausrichten. Da ich  im 3 Schichtsystem arbeite,  funktioniert das leider nicht jede Woche. Die Vorbereitungen beginnen aber schon beim Frühstück…


Da ich nicht so der Müslifreak bin, esse ich dann meist nur Obst. Eine Alternative zu Müsli und Obst ist Haferbrei. Wer jetzt an die Pampe aus seiner Kindheit denkt, liegt im Prinzip gar nicht so falsch. Jetzt, da ich schon groß bin, kann ich aber selbst bestimmen, was in den Brei kommt und das ist eine ganze Menge…
Ernährungsphysiologisch gilt Hafer durch seinen hohen Anteil an Eiweiß und Ballaststoffen als wertvollstes Getreide. Haferbrei oder Porridge ist damit mal wieder ein „neuer“ Trend in der Sportlernahrung. Wird der Haferbrei mit Milch gekocht und des guten Geschmacks wegen mit vielen leckeren Zutaten versehen, hat er im Verhältnis zu vielen anderen Sportlernahrungen einen recht hohen Kaloriengehalt. Dafür macht Haferbrei aber lange satt, hält den Insulinspiegel während des Trainings stabil und liefert lange Energie. Auch die alten Römer wussten das schon und gaben ihren Soldaten vor langen Märschen meist nur Haferbrei.
Warum Hafer sonst noch so wertvoll ist, kann man ja mal im Internet nachlesen.
Ich mache mir immer 2 Portionen zurecht und mische diesen dann je nach Geschmack oder Zutaten.

Hier der Grundbrei:

80 g Haferflocken mit 0,4 Liter Milch oder Sojamilch unter Rühren kochen, bis eine sämige Masse entsteht. Vom Herd nehmen und leicht abkühlen lassen.
In diese Masse einrühren:

1 Banane (püriert)
1 EL Rohrzucker
80 ml Kokosmilch
Sonnenblumenkerne
Kürbiskerne
etwas Zimt
etwas Muskat
getrocknete Datteln (kleingeschnitten)

Der Brei hält sich im Kühlschrank ein paar Tage. Wenn ich ihn verwende, schneide ich Obst klein und rühre es unter, oder legen es drauf.
Je nach Geschmack können natürlich auch andere Zutaten in den Grundbrei gerührt werden.

Wird der Brei ohne die süßen Zutaten angesetzt, eignet er sich auch als Bei- oder Unterlage zu deftigen Gerichten mit Spinat, Speck, Spiegelei u.s.w.(Das sind dann die Vorbereitungen für lange Rennradtouren, da es hier vor allem auf maximale Kalorien ankommt).

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