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Abseits der üblichen Weihnachtsmärkte mit Gedränge, Händlern und in allen Varianten blinkenden Weihnachtsdekorationen, sollte es auch Inseln der Ruhe, des Abschaltens und Erlebens besinnlicher Vorweihnachtszeit geben.  

Will man nicht von Arbeits- direkt in den Weihnachtsstress fallen, sind Räume des kurzen Anhaltens wichtiger als Shoppen und Fahrgeschäfte.

Auch für mich als „ungläubigen“ bietet Weihnachten zumindest einen Schnittpunkt zum kirchlichen Fest: Zeit der Ruhe. Finden konnte ich diese beim Weihnachtssingen auf dem Schwanenhof.
Dieses lockere Treffen von Freunden, Bekannten und Nachbarn ist eine dieser Inseln. Es ist eben ein Unterschied, ob man Weihnachten nur konsumiert oder gestaltet.
Da ich nie in Gegenwart anderer singe, kostete es mich einige Überwindung mitzusingen. Es war aber eine überschaubare Runde und wirklich Text- und Stimmsicher waren die meisten auch nur bei den bekannten Liedern.
Ich fühlte mich also gut aufgehoben. Die dann aufkommende Besinnlichkeit hatte dann auch nicht nur mit dem Glühwein zu tun.
Auch wenn es noch einige Tage bis Weihnachten sind, es war ein kurzes Innehalten bei Glühwein, Bratwurst und weihnachtlicher Stimmung.